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Dekanatskonfitag

250 Jugendliche: „Ist mir doch egal!“

Christian Weise

„Schau doch wie der da hinten guckt“, motzt Arne Goerlitz. „Oder die dahinten, die wirkt total gelangweilt und lustlos, dabei haben wir uns mit diesem Tag so viel Mühe gemacht“, sagt Robin Jonas enttäuscht.

Christian Weise

Aus knapp 250 Kehlen schreit es: „Ist mir doch egal!“ Die Jugendlichen sind im Alter zwischen 12 und 14 Jahren und allesamt Konfirmanden. So lautet auch das Thema des Dekanatskonfirmandentages vom Evangelischen Dekanat Bad Schwalbach. „Schau doch wie der da hinten guckt“, betont Arne Goerlitz. „Oder die dahinten, die wirkt total gelangweilt und lustlos, dabei haben wir uns mit diesem Tag so viel Mühe gemacht“, sagt Robin Jonas enttäuscht. Die beiden gehören zur Evangelischen Jugendvertretung , die den Gottesdienst vorbereitet hat. 'Egal’, diesen Eindruck könnte man so manches Mal gewinnen, wenn Jugendliche sich im Alltag bewegen, finden auch Luisa, Christian und Franziska, die hinter Masken versteckt, auf die Bühne der Aula des Gymnasiums Taunusstein stehen. Auch ihnen ist vieles egal. Doch dann lupfen sie ihre Masken und geben ehrlich zu, was ihnen dann doch nicht egal ist: Wenn der Freund mit einem anderen Mädchen gesehen wird, wenn die Versetzung gefährdet ist oder wo man sein Date verbringt.

Beim kleinen Theaterstück und auch bei den Fürbitten und Gebeten ist es in der Halle mucksmäuschenstill. Ein Zeichen dafür, dass das Thema die Jugendlichen anspricht. Heutzutage gibt es im Leben so viele Auswahlmöglichkeiten, dass viele oft denken „ist mir doch egal;“ erklärt Dekanatsjugendreferentin Connie Gutenstein das Thema. Irgendwann merken sie aber, dass man mit der Haltung nicht wirklich weiter kommt im Leben. „Wir wollen ihnen Mut machen, sich entflammen zu lassen, für andere und für Gott“, so Gutenstein. Auch Luisa von der EJVD wirbt gerade zu euphorisch zum Schluss des Gottesdienstes: „Sich einbringen und eine eigene Meinung zu haben macht Spaß!“

T
eweisen, denn Gott hat längst „Ja“ zu Dir gesagt“, lautet die frei machende Botschaft. Dies sei die Evangelische Grundüberzeugung. Auch Zweifel und Wut seien angebracht. Keiner müsse etwas Glauben, was er nicht glauben kann. Aber „Evangelisch Sein verträgt sich nicht mit dem Rückzug ins Privatleben vor den PC oder die Glotze. Wenn der Globus ächzt, wenn die Bomben fallen, wenn Menschen sterben und verhungern, dann werden wir uns Evangelischen nicht beruhigen können“, machen die „beiden Ralfs“ deutlich.

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