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Politischer März in der ESG

Politischer März

© ESG Darmstadt März22

ESG Darmstadt startet mit einem neuen Konzept in den März und hisst die Tibet-Flagge.

"Weltfrauentag", „Flagge zeigen für Tibet“,„Internationalen Woche gegen Rassismus“ 

Die Zeit der Corona-Pandemie ist für Studierende nicht leicht, insbesondere nicht für ausländische Studierende. Da gilt es viel Hilfestellung zu leisten. Kathrin Schreivogl, Referentin für Internationale Arbeit und Beratung, und Pfarrer Martin Benn von der Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinde Darmstadt nahmen sich dennoch die Zeit, um die Konzeption für das Kultur- und Bildungsangebot der ESG für Studierende zu überarbeiten.

In dem neuen Konzept werden Veranstaltungen in einem größeren, inhaltlichen Kontext zusammengefasst. So finden im „Grünen Mai“ Workshops und Vorträge rund um das Thema Nachhaltigkeit, Ernährung und Urban Gardening statt. Der Juni hingegen trägt das Motto „Weltwandelwochen“ und lädt unter anderem engagierte Initiativen dazu ein, sich bei der ESG im Rahmen eines Aktionstags zu präsentieren. Unter dem Namen „Politischer März in der ESG“ beginnt nun im März eine Reihe von Filmabenden und Aktionen.

Der 18. März ist im Rahmen der Entwicklung Deutschlands zu einem demokratischen Rechtsstaat ein Schlüsseldatum. Mit ihm verbinden sich drei Ereignisse, in denen Menschen für Freiheit und Selbstbestimmung aktiv wurden: 

die Gründung der Mainzer Republik 1793, die Barrikadenkämpfe der Märzrevolution in Berlin 1848 und die erste freie Wahl zur Volkskammer im Zuge der friedlichen Revolution in der DDR 1990. Der „Politische März“ beschränkt sich jedoch nicht nur auf Deutschland – weltweit prägen politische relevante Ereignisse den Monat:

Der 8. März ist Internationaler Frauentag, der seit mehr als 100 Jahren begangen wird. Am Internationalen Frauentag, der teilweise auch Weltfrauentag oder Frauenkampftag genannt wird, demonstrieren Frauen weltweit für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Frauen. An diesem Tag, wollen auch wir, die ESG, daran erinnern, dass es ein langer Weg zu einer völligen Gleichstellung von Männern und Frauen ist. Zu diesem Anlass veranstalten wir einen langen Kinoabend in der ESG mit den Spielfilmen „Die Hälfte der Welt gehört uns“ und „Hidden Figures“.

Am 10. März erinnern Menschen auf der ganzen Welt an den tibetischen Volksaufstand von 1959, den die chinesische Armee blutig niederschlug. 

Der 10. März ist bis heute ein Gedenk- und Aktionstag, an dem Tibeter*innen und Unterstützer*innen weltweit auf die noch immer herrschende Unterdrückung aufmerksam machen. Es finden jährlich Demonstrationen, Kundgebungen, Mahnwachen und Aktionen wie „Flagge zeigen für Tibet“ statt.

Die ESG Darmstadt schließt sich der weltweiten Aktion an und wird an diesem Tag in der Alexanderstraße 35 die „Free Tibet-Flagge“ hissen. Außerdem zeigen wir in der ESG den Film „Jenseits des Himalaya“.

„Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung“

Am Vormittag des 21. März 1960 demonstrierten friedlich an verschiedenen Orten der kleinen Stadt Sharpeville 50 km südlich von Johannesburg zwischen 5.000 und 7.000 Menschen gegen die Passgesetze des Apartheid-Regimes in Südafrika. Diese regelten das „Aufenthaltsrecht“ der schwarzen Südafrikaner*innen. Die Anzahl der Schwarzen außerhalb der „homelands“ sollte so auf ein Minimum beschränkt werden, ihre Arbeitskraft aber weiter zur Verfügung stellen. Die Polizei schoss in die Mengen und 69 Menschen wurden getötet und mehrere Hundert verletzt.

Als Gedenktag an das Massaker von Sharpeville wurde sechs Jahre später, 1966, der 21. März von den Vereinten Nationen zum »Internationalen Tag zur Überwindung von rassistischer Diskriminierung« ausgerufen. 

In Deutschland hat sich die rassistische Ablehnung und Abwertung von Geflüchteten, Migrant*innen sowie vermeintlich »Anderen« und »Fremden« tief in der Mitte der Gesellschaft und in allen Milieus verfestigt. Für die von Diskriminierung und Rassismus betroffenen Menschen bedeutet dies die alltägliche Verletzung ihrer Menschenwürde – oder im schlimmsten Fall ihrer körperlichen Unversehrtheit.

Anders als erwartet, sind laut Studien, die rechtspopulistischen Einstellungen in den letzten Jahren zwar nicht angestiegen, dies weist jedoch darauf hin, dass diese mittlerweile fester Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Nicht mehr nur vereinzelte Randgruppen vertreten rechtspopulistische Meinungen, sondern auch innerhalb der politischen Mitte stimmen viele Menschen Ideen zu, die nicht von Vielfalt und Gleichwertigkeit ausgehen. 

Wir, die ESG Darmstadt, stehen für Toleranz, Vielfalt und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und solidarisieren uns mit denen, die alltäglich unter Diskriminierung jeglicher Form, zu leiden haben.

Anlässlich der „Internationalen Woche gegen Rassismus“ zeigen wir den Film „Der zweite Anschlag“, der sich auf Rassismus und rechte Gewalt in Deutschland aus Sicht der Betroffenen konzentriert. Außerdem lädt die ESG zu einem Dokumentationsfilm über die Schriftstellerin und Aktivistin Audrey Lorde ein.

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